Legal Translations
Endverbraucher, Unternehmen, Organisationen und Behörden müssen sich beim Schutz ihrer Rechte und der Vertretung ihrer Interesse vollauf auf Übersetzungen von Verträgen, Gerichts- und Rechtsdokumenten verlassen können. In diesem Sinne ist die perfekte Übersetzung juristischer Unterlagen keine Option, sie ist vielmehr eine Notwendigkeit.
Spezialisierung – der Schlüssel zur besten Qualität
Korrekte juristische Übersetzungen können nur von qualifizierten Übersetzern geliefert werden, die sich auf Recht spezialisieren und über langjährige Erfahrung verfügen.
Die Abteilung juristische Übersetzungen Aploq Translations arbeitet mit hoch qualifizierten Übersetzern in folgenden Bereichen zusammen:
- Wirtschaftsrecht (internationale Verträge und Kontrakte)
- Strafrecht (Polizeiberichte, Aufnahmen von Verhören usw.)
- Familienrecht (Scheidungsunterlagen, Alimente)
- Zivilrecht (Verträge, Kontrakte usw.)
- Arbeitsrecht (Arbeitsverträge usw.)
- Gerichtsdokumentation und Verordnungen
- Patente
- EU-Unterlagen
Juristische Fachübersetzer übersetzen oft ausschließlich Texte aus diesem Bereich. Zumeist sind sie Rechtsanwälte von Beruf, Translatorik ist dabei ihre zusätzliche Ausbildung.
Herausforderungen bei juristischen Übersetzungen
Juristische Texte sind oft sehr herausfordernd. Übersetzer stoßen auf Probleme, die mit Textgleichwertigkeit, Terminologie, abweichender Stilistik sowie Fehlern und Zweideutigkeiten im Ausgangstext zusammenhängen.
Gleichwertigkeit der Konzepte des Ausgangs- und Zieltextes ist bei zwei verschiedenen Sprachen und/oder Rechtssystemen keine Selbstverständlichkeit. In den meisten Fällen ist die volle Gleichwertigkeit sogar unmöglich. Fähigkeiten und Wissen des Übersetzers machen oft den Unterschied zwischen ungenügender und hervorragender Qualität der Übersetzung. Der Übersetzer muss einen fertigen Text liefern, der sowohl verständlich als auch genau ist. In vielen Ländern gibt es z.B. im Gerichtsverfahren keine öffentliche „Hauptverhandlung“ (eng. „trial“). Stattdessen hat eine Gerichtssache verschiedene Etappen, bei denen Beweise gesammelt werden und die oft mit geschlossenen Vernehmungen verbunden sind. Danach wird ein Urteil gefällt. In einem solchen Fall könnte eine wörtliche Übersetzung des Begriffes „trial” als „Versuch” zu Missverständnissen führen.
Juristische Terminologie verlangt vom Übersetzer Erfahrung und Wissen sowohl in ziel- als auch ausgangssprachliche Gegebenheiten. Juristische Übersetzer müssen auf die sog. „falschen Freunde” achten. Darunter werden Begriffe verstanden, die einen ähnlichen oder denselben Wortlaut, aber häufig eine ganz andere Bedeutung in der zweiten Sprache haben. Ein juristischer Übersetzer muss Gedankensprünge und damit auch sprachliche Fallen vermeiden.
Besondere Aufmerksamkeit gilt auch den stilistischen Unterschieden. In Verträgen nach der englischen Rechtstradition unterstreicht man Einheitlichkeit durch spezifische Wortwiederholungen. Der Übersetzer muss sich wiederholende Terminologie meistern, die tatsächlich dieselbe Bedeutung aufweist. Dasselbe englische Wort kann mit vielen unterschiedlichen Entsprechungen übersetzt werden, wobei auch die stilistischen Aspekte der Ausgangs- und Zielsprache zu berücksichtigen sind.
Neben der Rechtstheorie und den oben beschriebenen kulturellen und sprachlichen Unterschieden stößt der Übersetzer auch auf Zweideutigkeiten und Fehler im Text. Er muss entscheiden, ob offensichtliche und wenig bedeutende Fehler in den Text integriert oder alle möglichen Unklarheiten im Ausgangstext korrigiert werden sollen.
Zusammenfassend verbinden juristische Übersetzungen oft widersprüchliche Ziele: einen für die Zielgruppe eindeutigen, verständlichen Text zu verfassen einerseits und eine treue Übersetzung, die vollständig die Form und das Wesen des Ausgangstextes wiedergibt, andererseits. Der Umgang mit diesen widersprüchlichen Zielen verlangt langjährige Erfahrung sowie entsprechende Fähigkeiten, Ausdauer, Wissen und Verantwortungsbewusstsein.




